2. Lauf zum Oberlausitzcup 2018 in Niesky

Am 26.-27.5.2018 trafen sich bei sommerlichen Wetter 33 Fahrer in den 3 Wertungsklassen (OR8, ORE8 und SC) und 5 Kinder und Jugendliche in der Fun-Klasse zum 2. Lauf der 2018er Ausgabe des Oberlausitzcup in Niesky. Die Strecke in Niesky ist bekannt für ihre Betonsteilkurve (die für Nachtrennen auch beleuchtet werden kann) und eine Spitzkehre namens „Roter Teufel“, nach einigen Renovierungsarbeiten wurde daraus dieses Jahr der „Schwarze Teufel“.


Der „Schwarze Teufel“ ist eine Spitzkehre in der legal „abgekürzt“ werden darf, diese „Abkürzung“ wird durch einen Holzpfahl auf der Innenseite der Kurve und eine ca. 1,5m breite Rampe, die in den Streckenverlauf eingelassen ist und eine Ministeilkurve darstellt, begrenzt. Der Platz um diese Abkürzung zu treffen ist denkbar knapp und macht das ganze spannender für Fahrer und Zuschauer, wenn sich 3-4 Autos auf einmal da durchquetschen wollten. Natürlich kann man auch den weiten Weg nehmen und um diese Rampe herumfahren, was hin und wieder auch die bessere Möglichkeit war, speziell wenn sich dann doch mal ein paar Fahrer nicht so richtig einig waren über die Vorfahrt an dieser Stelle, oder ein einzelner Fahrer die Rampe nicht richtig getroffen hatte und einen Helfer benötigte um weiter fahren zu können. Zum Start der Finals wurde diese Stelle aber immer abgesperrt um unnötige Unfälle in dieser ersten Kurve zu vermeiden.

Wegen der Wärme und Trockenheit wurde zwischen den Läufen immer wieder die Strecke gewässert, dadurch hing dann zwar der Zeitplan gewaltig durch, aber es knirschte nicht so doll beim essen der Bratwürste, Buletten und Steaks vom Grill beim „Emil“ und die Fahrer hatten genug Grip, wenigstens solange die Strecke noch feucht war.

Während bei anderen Rennen die Shortieklasse meist eher mau besetzt ist war sie bei diesem Lauf mit 15 Startern die stärkste Klasse, hier starteten auch viele Fahrer auch Tschechien, die schon lange regelmäßig beim OLC mitfahren. Die 1:8er Elektrobuggys waren mit 14 Fahrern am Start und bei den Verbrennern fuhren 6 Starter um die Punkte.

Vorläufe:
In der Verbrennerklasse setzte sich Marcel Vogel mit 2 gewonnen Vorläufen vor Justus Fettke und Peter Polaniok (beide vom MSG Niesky) durch.
  1. Marcel Vogel
  2. Justus Fettke
  3. Peter Polaniok
  4. Axel Domer
  5. Harry Sprenger
  6. Eric Rädisch
Bei den Elektrobuggys wurden Vorläufe und Finals in 2 Gruppen gefahren. Nach den 3 Vorläufen hatte sich dann Tino Watte vor Frank Hempel dank seines schnelleren ersten Vorlaufs durchgesetzt und startete von P1 in die A-Finale:
  1. Tino Watte
  2. Frank Hempel
  3. Karsten Schwarz
  4. Marcel Vogel
  5. Uwe Neumann
  6. Arnold Lorenz
  7. Tom Hommel
Im B-Finale fuhren:
  1. Sebastian Tittelbach
  2. Stefan Bührdel
  3. Eric Seuß
  4. Mario Fettke
  5. Dirk Viehrig
  6. Sebastian Schulz
  7. Axel Herschel
Bei den Shorties wurde ebenfalls A- und B-Finale gefahren. Nach den Vorläufen stand hier Thomas Mager auf P1.
  1. Thomas Mager
  2. Martin Urban
  3. Dennis Hanlo
  4. Petr Mucha
  5. Heiko Waschkowski
  6. Julian Müller
  7. Honza Nozicka
  8. Tomas Lucius
Im B-Finale gingen an den Start:
  1. Ales Zadrobil
  2. Jiri Lucius
  3. Martin Hentschel
  4. Mario Hentschel
  5. Lukas Iker
  6. Johannes Domer
  7. Ronny Herzog
Die Funklasse ist die Einsteigerklasse im Cup und kann mit 1:10 und 1:8 Elektro- und Verbrennerautos gefahren werden, egal ob RTR oder Wettbewerbsmodell. Diese Klasse wird im Cup nicht gewertet da sie für Fahrer ist, die mal reinschnuppern wollen und sich nicht gleich eine wettbewerbstaugliche Ausrüstung zulegen wollen. Das hielt die 5 Fahrer aber nicht davon ab ihre Autos so richtig fliegen zu lassen und da kommen Nachwuchspiloten auf uns zu die schon verdammt schnell sind.
  1. Malik Bührdel
  2. Arno Hilger
  3. Timo Schulze
  4. Aaron Schwarz
  5. Robert Hanusch

Galerie Teil 1  -  Galerie Teil 2

Bis hierhin hielt sich die Defekthexe noch dezent im Hintergrund, aber nun schlug sie vor allem im B-Finale 1:8 Elektro zu. Das ging soweit das im 3. Finale nur 2 Autos über die 10 Minuten Renndauer kamen. Finale: Bei den Shorties holte sich Thomas Mager mit 2 Siegen und einem 4. Platz den Tagessieg.
  1. Thomas Mager
  2. Martin Urban
  3. Julian Müller
  4. Dennis Hanko
  5. Petr Mucha
  6. Heiko Waschkowski
  7. Tomas Lucius
  8. Honza Nozicka
Das B-Finale gewann Ales Zadrobil.
  1. Ales Zadrobil
  2. Lukas Iker
  3. Martin Hentschel
  4. Johannes Domer
  5. Mario Hentschel
  6. Jiri Lucius
  7. Ronny Herzog

Im ersten B Finale der 1:8er Elektrobuggys hatte nur Dirk Viehrig Probleme, die ihn zur Aufgabe nach 6 Runden zwangen. Während des zweiten Finallaufes erwischte es die beiden Sebastian und Axel Herschel, bei dem sich der Heckflügel eine neue Position suchte, leider war die speziell bei den Sprüngen etwas hinderlich. Er schaffte es aber trotzdem noch über die Zeit. Sebastian Tittelbach fiel schon nach 2 Runden aus und Sebastian Schulz verwünschte seinen Buggy in der 10. Runde. Im letzten Lauf drehte die Defekthexe dann richtig auf und nur Eric Weiß und Axel Herschel schafften die 10 Minuten ohne größere Probleme. Dirk Viehrig erwischte es in den letzten Minuten, sein Auto blieb nach einer Landung einfach stehen. Im ersten A-Finale gewann Arnold mit einer Runde Vorsprung vor Frank und Karsten, die mit einem Abstand von 0,166 Sekunden ins Ziel kamen. Den Tagessieg sicherte sich Frank Hempel mit zwei Siegen im 2 und 3 Finale vor Arnold Lorenz und Tom Hommel.

A-Finale:
  1. Frank Hempel
  2. Arnold Lorenz
  3. Tom Hommel
  4. Karsten Schwarz
  5. Marcel Vogel
  6. Tino Watte
  7. Uwe Neumann
Im B-Finale sicherte sich Eric Seuß mit 2 Laufsiegen den 1.Platz.
  1. Eric Seuß
  2. Stefan Bührdel
  3. Axel Herschel
  4. Dirk Viehrig
  5. Mario Fettke
  6. Sebastian Tittelbach
  7. Sebastian Schulz
Die Klasse der 1:8 Verbrennerbuggys fuhr ihre Sieger in 2x 20 Minuten Finals aus. Peter Polaniok gewann beide Läufe mit 33 Runden vor Marcel Vogel und Justus Fettke.
  1. Peter Polaniok
  2. Marcel Vogel
  3. Justus Fettke
  4. Axel Domer
  5. Harry Sprenger
  6. Eric Rädisch
In der Fun-Klasse ließen es die „Anfänger“ auch in den 3 Finalläufen richtig fliegen. Malik hatte richtig Spaß durch die Betonsteilkurve zu fahren. Die zahlreichen Gäste rund um die Strecke hatten ebenfalls ihren Spaß und staunten mit welchem Tempo die Jungs unterwegs waren, was wohl auch den ein oder anderen Vater bohrende Fragen seines Nachwuchses eingebracht haben dürfte. Am Ende gewann Malik vor Tino und Aaron.
  1. Malik Bührdel
  2. Arno Hilger
  3. Timo Schulze
  4. Aaron Schwarz
  5. Robert Hanusch
Was bleibt noch zu sagen, das Wetter blieb zum Glück trocken und sonnig obwohl es in der Mittagspause danach aussah als ob es anfangen wollte zu regnen. Der „Emil“ und die Steilkurve waren immer umlagert (die Buletten sind zu empfehlen). Die Küchenmannschaft hatte gut zu tun, niemand musste Hunger oder Durst haben. Der MSG Niesky hat eine schöne Strecke, die flüssig zu fahren ist und ein tolles Rennen ausgerichtet. Am 9.-10.6 ist der 3. Lauf in Lauba beim MBC Oberlausitz auf der umgebauten Strecke. Am 9.6 ist ab 13 – 18 Uhr Training nur für die Elektroklassen möglich, am 10.6 ist dann das Rennen. Der MBC Oberlausitz e.V. feiert dieses Jahr übrigens sein 25jähriges Jubiläum.

Galerie Teil 1
Galerie Teil 2